Presse

SZ, 27.10.2012

 Junge Musiker helfen Kindern

Böblinger Zeitung/Sindelfinger Zeitung

Deutsch statt Englisch

19.05.2010 - Von Thomas Volkmann


Verkehrte Welt. Während im Pavillon eine überschaubare Zahl an Fans und Freunden versammelt ist, haben "Kahira" ihre Generalprobe eine Woche zuvor noch im Vorprogramm von "The Hooters" in Winnenden vor 1500 Zuhörern abgehalten. Spaß und Interesse an der Rockmusik hatte die heute 31-Jährige schon als Kind und Teenager. "Als Zwerg habe ich vor der Super-8-Kamera meines Vaters gesungen, war im Kinder- und Jugendchor, und als 14-Jährige in der Rockfabrik und der Röhre unterwegs." Unter dem Pseudonym KT-J nahm Juraschka 2002 das Stück "Time" auf, lieh dann Songs des Böblinger Produzenten Eberhard Brändle ihre Stimme.
Dann lernte sie den Gitarristen und Keyboarder Volker Wenzel (früher "Maddox") kennen. Als "The Anima" führten Juraschka und Wenzel 2007 bei der Eröffnungsfeier des siebten internationalen Judoturniers im Sindelfinger Glaspalast ihr Stück "We will never know" vor über 1000 Besuchern auf. "Wir wollten eine klare Trennung von unserer englischsprachigen Vergangenheit", begründet Katie Juraschka den Schritt von "Anima" zu "Kahira": "Früher waren deutsche Texte für mich indiskutabel, aber unversucht wollte ich es nicht lassen." Click here to find out more! Mit "Augenblick" liegt nun das professionell produzierte und vom Winnender Indielabel "7HardMusic" vertriebene Debütalbum von "Kahira" vor. Zwölf Songs sind darauf zu hören, inhaltlich geht es in ihnen um Liebe und Zweisamkeit, Glücksmomente und die unvermeidlichen Enttäuschungen. Im Pavillon lassen "Kahira" gleich zu Beginn Nebelschwaden über die Bühne wabern, ihr Sound ist typisch Pop-Rock. Zum harten, melodiösen Sound passt die mal zartfühlende, mal verträumte Stimme von Katie Juraschka ausgezeichnet. Die Party im Pavillon, bei der zum Auftakt die im Kreis Böblingen verwurzelte Band "Assskin" mit Sängerin Fawn Arnold spielte, geht stimmungsmäßig erst nach einer Feuerzeugballade richtig los. Langsam füllt sich die Tanzfläche, wenn die durchaus radiokompatible Single-Auskopplung "Halt die Zeit an" gespielt wird.

 

 

FFM-ROCK

27.04.2010 Von Robin Geiss 

 

Mit KAHIRA und dem Debüt „Augenblick“ liegt mir ein Rock Pop Album um Sängerin Katja Juraschka vor, welche schon seit 2002 unter diversen Namen Songs veröffentlichte und sich einen Namen in der (Underground) Szene erarbeiten konnte. Dieses Album jedoch ist das erste, das komplett in deutscher Sprache eingesungen wurde. Ich weiß zwar nicht, wie sich der Sound mit englischen Lyrics angehört hat, jedoch muss ich sagen, dass die deutschen Texte super zum Gesamteindruck passen und in Zeiten von Juli, Silbermond oder Rosenstolz sicher auch den Zeitgeist treffen werden. Die deutsche Sprache ist nun mal nicht mehr nur in den Schlagern zu Hause, sondern fühlt sich zunehmend in der Rockwelt wohl und macht vor keiner Stilrichtung mehr halt. Gut so. Auf dieser CD befinden sich nun 12 Tracks, die allesamt richtig gut dem Rock Pop Bereich zuzuordnen sind. Mal als Ballade, mal als taktvoller Popsong, der den Refrain durch hinzugefügte E-Gitarren aufpeppt. Jeder, der diese Stilrichtung mag, wird bestimmt Gefallen an dem ein oder anderen Track finden. Ein in sich stimmiges Album, das es mit richtiger Promotion und dem richtigen Airplay bestimmt in die allgemeinen Charts schaffen kann. Fans der Stilrichtung sollten auf jeden Fall KAHIRA im Auge behalten. Stellt sich zum Abschluss nur die Frage: Warum gibt man einem erklärten Thrash Metal Fan wie mir eine Rock Pop CD zur Besprechung? ;-)

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KAHIRA MUSIC